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Lorem ipsum dolor si amet...?
Haben Sie das schon mal gelesen? Das war ein Blindtext. Sogenannte »Blindtexte« verwenden die Designer, um den Textinhalt einer Seite im Layout zu simulieren. Schriftgröße, Schriftart, Zeilenabstand, Grauwert etc. können damit sichtbar gemacht werden, obwohl man den eigentlichen Inhalt noch nicht vorliegen hat. Ein weiterer Vorteil von Blindtexten ist es, daß sich der Betrachter auf wichtige Fragen des Designs konzentrieren kann. Ist die Schrift groß genug? Ist der Text gut lesbar? Ist die Zuordnung von Bildern und Texten schlüssig? Kommen die Hierarchieebenen zu Geltung? Sind Auszeichungen sinnvoll? Das alles läßt sich natürlich besser beurteilen, wenn der Leser nicht durch den Inhalt eines Textes abgelekt wird.
Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, in welcher Sprache der Blindtext verfaßt wurde, denn in jeder Schriftsprache gibt es zum Beispiel unterschiedlich viele Unter- und Oberlängen (»Lorem ipsum« simuliert z.B. Latein und verfügt somit kaum über Unterlängen) und unterschiedlich lange Wörter (deutsch hat längere Wörter als englisch), was das Verhalten des Textes bei Worttrennung, Blocksatz und Spaltenausgleich oder Zeilenabständen beeinflußt.
Nicht zuletzt ist es eine nette Geste, dem Kunden ein kleines Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, indem der Blindtext lustig formuliert oder umschrieben ist. Denn Humor hält jung!
Wir haben auf den folgenden Seiten eine kleine Auswahl von gängigen und humorvollen Blindtexten zusammengestellt...